Brasilian Jiu-Jitsu

Brasilian Jiu-Jitsu (BJJ) ist ein Kampfsport bzw. ein Selbstverteidigungssystem, bei dem  der Fokus auf Grifftechniken und den Bodenkampf  gelegt wird. Der Ursprung des BJJ stammt aus den Techniken des Bodenkampfs (newaza) des Judo. Diese wurden von verschiedenen Großmeistern wie z.B. Mitsuyo Maeda und Takeo Yano an verschiedene Schüler weitergegeben.

Brasilian Jiu-Jitsu wurde zu einer eigenen Disziplin durch Experimente mit den erlernten Techniken, Übungen und verschiedenen Adaptionen durch Carlos und Helio Gracie, die ihr wissen an ihre restliche Familie weitergaben. Daher gelten die Mitglieder der Gracie-Familie als die Gründerväter des Sports.

Das Hauptkonzept im BJJ ist, dass eine kleinere, schwächere Person sich erfolgreich gegen einen größeren und stärken Angreifer verteidigen kann. Dies geschieht durch den Einsatz von korrekter Technik, den entsprechenden Hebeln sowie, als wichtigsten Punkt, die Verlagerung des Kampfes auf den Boden. Dort werden Gelenkhebel und Würgegriffe eingesetzt um den Gegner zu besiegen. BJJ wird in unserer Schule hauptsächlich genutzt um die Teilnahme an entsprechenden Turnieren mit und ohne Gi (Kimono) erfolgreich zu gestalten. Viele der Techniken lassen sich aber erfolgreich auch für die Selbstverteidigung einsetzen.

Das Training beginnt in der Regel mit einer Aufwärmphase bei denen die typischen Bewegungsabläufe durchgeführt werden. Anschließend werden Techniken durch den Trainer vorgestellt und gemeinsam mit einem Partner trainiert. Zum Ende des Trainings werden Kenntnisse der erlernten Techniken im gezielten Sparring weiter vertieft und gefestigt. Generell spielt das (Positions-) Sparring eine wichtige Rolle im BJJ um Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und die Bewegungsabläufe zu gewinnen.